IPv6 Internet Service Provider
wusys hat das Internet Protokoll Version 6 (IPv6) eingeführt
wusys hat im März 2010 als einer der ersten Internet Service Provider (ISP) in Deutschland erfolgreich den kommenden Standard des "neuen Internets", das Internet Protokoll in der Version 6 (IPv6) im Backbone eingeführt. Das Unternehmen bietet nun allen Kunden, die Internet-Connectivity für bei wusys betriebene Server bzw. Colocation, zusätzlich zum herkömmlichen IPv4 jetzt auch IPv6–Technologie, sowie Unterstützung bei Einführung oder Umstellung der kundeneigenen Infrastruktur an. Das wusys-eigene autonome System als Teil des Internets [AS47777] ist dadurch nun auch IPv6-multihomed.
Nachdem das Internet in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Aufschwung genommen hat, wird deutlich, dass IPv4 den immer mehr steigenden Anforderungen nicht mehr gerecht wird: Die freien Adressen werden langsam knapp und es gibt Schwachstellen hinsichtlich der Sicherheit.
Als vor rund dreißig Jahren das Internet Protokoll Version 4 (IPv4) eingeführt wurde, hielt man eine Adresslänge von 32 Bit für ausreichend. Mehr als vier Milliarden IP-Adressen waren in einer Zeit, als weniger als tausend Rechner an etwa 250 Standorten an das Netz angeschlossen waren, eine geradezu astronomisch hohe Zahl. Bereits seit Anfang der 90er Jahre wird von der Internet Engineering Task Force (IETF) an einem Nachfolger für IPv4 gearbeitet: Der erste Versuch, IPv5 genannt, brachte Verbesserungen im Detail, konnte sich aufgrund mangelnder Unterstützung durch Hard- und Softwarehersteller nicht durchsetzen.
Das Internet Protokoll Version IPv6 stellt eine verbesserte Version des aktuellen Internet Protokolls IPv4 dar. Der Nachfolger des aktuellen Internet Protokolls soll die globalen Netze vor der Verknappung nutzbarer Adressen bewahren: Gegenüber IPv4 wurde IPv6 von 32 Bit auf 128 Bit erweitert, was die Anzahl der verfügbaren IP Adressen von 4 Milliarden (=2 hoch 32) auf 340 Sextillionen (= 2 hoch 128) erhöht.
Durch die Einführung der neuen Internet Protokoll Version werden auch umständlichen Konfigurationen, Einwahl- und Abgleichvorgänge künftig einfacher sein: Die statuslose Autokonfiguration beseitigt eine ganz erhebliche Ursache für Betriebsstörungen in Netzwerken. Bei IPv4 müssen die Adressen der Endgeräte in der Regel manuell eingestellt und jedes Terminal einzeln konfiguriert werden, welches sich in der Vergangenheit als zeitaufwändig und fehleranfällig erwiesen hat. IPv6 ermöglicht es Geräten in einem Netz, sich vollkommen selbständig zu konfigurieren.
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Weitere Informationen:
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[Global IP Services by wusys]
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